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Die VUK-bvvd Kliniktage 2024

Du hast Lust einen Tag lang mit erfahrenen Tierärzt:innen in die Welt der praktischen Kleintiermedizin einzutauchen?

Der VUK (Verbund unabhängiger Kleintierkliniken) und der bvvd laden zu den dritten studentischen Kliniktagen ein. Wenn du das theoretische Wissen direkt am Tier anwenden und einen Einblick in unabhängige Kleintierkliniken bekommen möchtest, bist du hier genau richtig.

Die Kliniktage enthalten ein buntes Programm zu verschiedenen praktischen Themen in den unterschiedlichen Kliniken, die ihr der untenstehenden Tabelle entnehmen könnt. Zusätzlich bekommt ihr einen Einblick in die jeweilige Klinik und könnt euch vom Arbeitsalltag der jungen Berufseinsteiger:innen berichten lassen, die in der jeweiligen Einheit bereits arbeiten. Neben den erlernten praktischen Fähigkeiten könnt ihr so also auch Perspektiven für euren persönlichen Berufseinstieg gewinnen. An jedem Termin wird in Kleingruppen von, je nach Standort, maximal 15 Student:innen zusammen gearbeitet. So werdet ihr ausführlich von den Tierärzt:innen betreut und habt jederzeit die Chance, alle offenen Fragen zustellen. Außerdem habt ihr die Möglichkeit, bei einem gemeinsamen Abschlussmeeting oder Abendessen, Kommilitonen aus ganz Deutschland kennenzulernen. Dabei entstehen für euch, bis auf die eigenständige An- und Abreise, keinerlei Kosten.

Datum

Uhrzeit

Einheit/Ort

Inhalte

Status

25.05.

10-16Uhr

Klinik für Kleintiere Sottrum

Fit für die Praxis – das 1x1 der Basis-Ophthalmologie

wenige Plätze frei

25.05.

10-18Uhr

Tierklinik Lüneburg

Basis-Workshop Ultraschall Abndomen – Ultraschallübungen Abdomen am Tier; Röntgen, CT und MRT

voll, nur noch Warteliste

25.05.

10-14Uhr

Tiergesundheitszentrum Grußendorf

Bildgebung Röntgen und CT – Beurteilung und Befundung von Fällen

voll, nur noch Warteliste

25.05.

14-18Uhr

Tiergesundheitszentrum Grußendorf

Chirurgie – Nahtkurs

wenige Plätze frei

25.05.

08:30-17:30Uhr

Tierklinik Rostock

„Praxis“ 3 Gruppen à 4 Studenten im Wechsel: Herz-Sono, Abdomen-Sono, Nahtübungen, Endoskopie, Reanimation

voll, nur noch Warteliste

25.05

09:30-16Uhr

Vet Zentrum in Köln Tierärztliche Klinik für Kleintiere

„Hilfe, mein erster Notfall“ – Hands on (Fokus auf Diagnostik und praktische Übungen für den ersten Notdienst)

voll, nur noch Warteliste

01.06.

09-17Uhr

Kleintierzentrum Neuwied

Ultraschall, Verbände, Untersuchungsgang Maulhöhle inklusive Röntgen und weitere Themen (Hands on)

voll, nur noch Warteliste

01.06

10-13:30Uhr

Tierklinik Ismaning

Praktische Übungen: Blutausstrich, US-Simulation/ Nähttechnik; Fallbesprechung: bildgebende Diagnostik.

voll, nur noch Warteliste

01.06.

09:30-offen

Tierklinik Posthausen

Hands-on Ultraschall: Sonographie Basis-Kurs für Studierende in Theorie und Praxis // Hand-on Neurologie: Den neurologischen Untersuchungsgang von Grund auf verstehen und Grundlagen der Liquordiagnostik inkl. praktischer Übungen // Hand-on Orthopädie: Der Kreuzbandriss des Hundes - Theoretische Grundlagen, diagnostische Aufarbeitung und die chirurgische Behandlung mittels TPLO

Ultraschallkurs voll! bei den anderen viele PLÄTZE FREI

08.06.

08:30-offen

Kleintierpraxis Dr. med. vet. H. Thomas, Görlitz

„Röntgen – praktisch erklärt“ Weg vom Röntgentisch – Strahlenschutz ist wichtig! Insbesondere bei Standardaufnahmen sind Lagerungshilfen, Stricke und Hilfsmittel eine große Hilfe. Die Aufnahmetechniken für Zuchtuntersuchungen bei Hunden (HD, ED, OCD) werden erläutert, praktisch geübt, ausgewertet und das alles, ohne bei der Auslösung am Tisch zu stehen. Nur die perfekte Aufnahme bringt beste Diagnosen! 

viele Plätze frei

08.06.

09-16Uhr

Tierärztliches Gesundheitszentrum Oerzen, Melbeck

Augenuntersuchungen (auch mit unseren Hunden praktisch) zeigen, Videos von Augen-OPs vorführen und auch andere Bereiche der Klinik vorstellen sowie kleinere OP-Übungen (am Auge u. andere)

viele Plätze frei

08.06.

09:00-offen

Tierklinik Düsseldorf

Nahttechniken (Übung an der Schweinehaut)

ABGESAGT

08.06.

10-18Uhr

Tierklinik Germersheim

Zahnheilkunde basics mit Dentalröntgen, Ultraschall, Nahttechniken und Endoskopie

voll, nur noch Warteliste

15.06.

10-15Uhr

Tierärztliches Zentrum Wehrheim

Ultraschall Abdomen und Herz, orthopädischer Untersuchungsgang, CT, Physiotherapie

voll, nur noch Warteliste

15.06.

10-14Uhr

Tiergesundheitszentrum Grußendorf

Ultraschall-Kurs – Hands-on Workshop

voll, nur noch Warteliste

15.06.

14-18Uhr

Tiergesundheitszentrum Grußendorf

Augenheilkunde – Diagnose und Behandlung von Augenkrankheiten

voll, nur noch Warteliste

15.06.

10-offen

Tierklinik Dr. Trillig, Obertshausen

Gemeinsam Fallberichte erarbeiten und Diagnosen stellen mit erfahrenen Tierärzten

viele Plätze frei

15.06.

09:30-offen

Tierklinik Zweibrücken

Die Kommunikation mit den Patientenbesitzern: Wie beginne und führe ich das Patienteninterview? Dokumentation. // Wie komme ich von der Beschwerdebeschreibung/Symptomerkennung zur Diagnose und welche Hilfsmittel nutze ich (Labor, Röntgen, US)? // Nähübungen: Umgang mit dem chirurgischen Besteck und dem Nahtmaterial. Praktische Durchführung einer Narkose mit Venenzugang. Kastration einer Katze und eines Katers.

voll, nur noch Wartelite

15.06.

10-16:30

Vetacare, Erftstadt

Vorträge: Dr. med. vet. Philipp Winkels | "Karriereplanung Tierarzt" & "Moderne Orthopädie und Sportmedizin" || Jakub Kaczmarek, DVM | "Knochenchirurgie – Fraktur- und Korrekturosteotomie" || Ramona Pott, Tierärztin | „Meine Karriere bisher und ein Blick in die Zukunft“

Weitere Aktionen: Lahmheitsuntersuchung am Hund, Arthroskopie Workshop

Abschluss BBQ 

voll, nur noch Warteliste

Auf der rechten Seite findet ihr ein Überblick, wo sich die teilnehmenden VUK-Einheiten befinden:

Die Anmeldefrist endet je vier Wochen vor dem entsprechenden Termin. Im Anschluss bekommt ihr dann schnellstmöglich per Mail Bescheid, ob ihr einen Platz für den Kurs erhalten habt.

HINWEIS: Die Anmeldefrist für die Kliniktage am 25.05. ist jeweils bis zum 04.05. verlängert!

Wir bitten um Verständnis, dass wir nach der Zusage eine Immatrikulationsbescheinigung von euch anfordern müssen. Sollte diese nicht vorliegen oder fristgerecht bei uns eingehen, müssen wir den Platz leider anderweitig vergeben. Die Anreise und ggf. Unterkunft muss von euch eigenständig organisiert und finanziert werden.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Anmeldung verbindlich ist. Sollte widererwarten etwas dazwischen kommen, sollte so schnell wie möglich eine Absage an uns erfolgen. Dies ist essentiell, um die Teilnahme möglichst vieler Student:innen auch in Zukunft kostenfrei zu ermöglichen.

Die Platzvergabe erfolgt nach dem First-Come-first-Serve-Prinzip. Sollten mehrere Anmeldungen von der gleichen Person zu verschiedenen Kliniktagen bei uns eingehen, priorisieren wir diese in Reihenfolge des Eingangs. Sollte nur noch ein Platz in dem als zweiten angewählten Termin verfügbar sein, wird dieser vergeben. In Ausnahmefällen ist eine Teilnahme an zwei Kliniktagen möglich, wenn bei Ablauf der Anmeldefrist noch Plätze verfügbar sind.

In der Anmeldung besteht in diesem Jahr die Möglichkeit, die Teilnahme an einer Whatsapp-Gruppe für den entsprechenden Kliniktag auszuwählen. Dort werden, wenn gewünscht, die Teilnehmer:innen nach erfolgreicher Übermittlung der Immatrikulationsbescheinigung hinzugefügt. Die Teilnahme ist ausdrücklich nicht obligatorisch und soll ausschließlich als Hilfestellung dienen, um Informationen auszutauschen und möglicherweise Fahrgemeinschaften zu bilden. Alle Informationen von unserer Seite aus werden per Email übermittelt.

Bei Fragen oder Absage melde dich gerne unter: yola.neipp@bvvd.de

Anmeldung

HINWEIS: Die Anmeldefrist für die Kliniktage am 25.05. ist jeweils bis zum 04.05. verlängert!

Leider ist eine Teilnahme erst nach bestandenem Physikum möglich.
Bitte beachte, dass nicht jede Klinik die Möglichkeit haben wird, den exakten Wüschen nachzukommen und auch eventuell kein veganes Essen gestellt werden kann. Die genauen Infos bekommst du nach der Anmeldung.

Hier geht`s zur Datenschutzerklärung

Praxistage Pferd 2024

Liebe Tiermedizinstudierenden, 

letztes Jahr haben wir zum ersten Mal die Praxistage Pferd, inspiriert an den VUK-bvvd Kliniktagen für Kleintiere, geplant und da dieses Projekt bei den Pferdeinteressierten sehr gut ankam, werden sie dieses Jahr erneut stattfinden. Dabei habt ihr die Gelegenheit, einen Einblick in die Arbeit einer Pferdeklinik zu bekommen und euer theoretisches Wissen in der Praxis anzuwenden. 

 

Der Praxistag wird an drei verschiedenen Samstagen in folgenden Kliniken stattfinden: 

4.5.:

  • Equinox
  • Tierklinik Lüsche
  • Pferdeklinik Equitales
  • Salzhofen
  • Tierärztliches Zentrum für Pferde in Kirchheim Altano GmbH
  • Pferdeklinik Mühlen

11.5.:

  • Equinox
  • Tierklinik Lüsche
  • Tierärztliches Zentrum für Pferde in Kirchheim Altano GmbH
  • TKZ Wehr (Altano Group) 

25.5.:

  • Pferdeklinik Parsdorf

 

An jeder Klinik gibt es verschiedene Inhalte, die ihr in der untenstehenden Tabelle entnehmen könnt. 

 Zusätzlich bekommt ihr einen Einblick in die jeweilige Klinik und könnt euch vom Arbeitsalltag der jungen Berufseinsteiger:innen berichten lassen, die in der jeweiligen Einheit bereits arbeiten. Neben den erlernten praktischen Fähigkeiten könnt ihr so also auch Perspektiven für euren persönlichen Berufseinstieg gewinnen.  

 

An jedem Termin wird in Kleingruppen von, je nach Standort, zwischen 5 und 20 Student:innen zusammen gearbeitet. So werdet ihr ausführlich von den Tierärzt:innen betreut und habt jederzeit die Chance, alle offenen Fragen zustellen. Außerdem habt ihr die Möglichkeit, bei einem gemeinsamen Abschlussmeeting oder Abendessen, Kommilitonen aus ganz Deutschland kennenzulernen. Dabei entstehen für euch, bis auf die eigenständige An- und Abreise, keinerlei Kosten. 

 

Datum

Klinik

Uhrzeit

Ort

Inhalt

Voraussetzungen

Status

04.05.

Equinox

09-15Uhr

63589 Linsengericht

Strahlentherapie allgemein, Strahlentherapie beim Pferd: Ablauf, Narkosemanagement, Chancen, Risiken, Nebenwirkungen, Anwendungsbeispiele 

Interesse am Themengebiet, Allgemeines Wissen von Studierenden im klinischen Teil ihrer Ausbildung wird vorausgesetzt

viele Plätze frei

04.05.

Tierklinik Lüsche

10-16Uhr

48456 Bakum

Praktische Tätigkeiten am Patienten Pferd; Koliker, Lahmheit, Endoskopie, Nahtübungen, Injektionsstellen, usw

Umgang mit dem Pferd ist voraussetzung; gut wären Sicherheitsschuhe 

voll, nur noch Warteliste

04.05.

Pferdeklinik Equitales

09-16Uhr

55425 Waldalgesheim 

Kolik, Orthopädie

Erfahrung im Umgang mit Pferden und einigermaßen eine Idee haben, über was gerdet wird

viele Plätze frei

04.05.

Pferdeklinik Salzhofen

10:30 bis offen

75015 Bretten

Orthopädie, Internistik, Zahnheilkunde, Intensiv 

Outdoor-taugliche Kleidung und feste Schuhe

viele Plätze frei

04.05.

Tierärztliches Zentrum für Pferde in Kirchheim Altano GmbH

09-16 Uhr

73230 Kirchheim unter Teck

Internistik, Orthopädie

Sicherheitsschuhe/festes Schuhwerk und dem Wetter angepasste Kleidung 

viele Plätze frei

04.05.

Pferdeklinik Mühlen

09:30-16Uhr

49439 Mühlen

Klinikführung und  Praxisfall, Bildgebung im CT mit Fallbeispielen, Hands-On-Stationen: 
1. Untersuchung des Bewegungsapparats im Rahmen einer Ankaufsuntersuchung 
2. Nahttechniken 
3. Ultraschallkardiographie 
4. Embryotransfer 

Erfahrung im Umgang mit dem Pferd ist Voraussetzung, Sicherheitsschuhe/festes Schuhwerk, fundiertes Wissen in Anatomie & Physiologie 

voll, nur noch warteliste

11.05.

Equinox

09-15Uhr

63589 Linsengericht

Strahlentherapie in der Tiermedizin allgemein 
Strahlentherapie beim Pferd im Speziellen 
Ablauf, Narkosemanagement, Chancen, Risiken, Nebenwirkungen 
Anwendungsbeispiele 

ist Interesse am Themengebiet. Allgemeines Wissen von Studierenden im klinischen Teil ihrer Ausbildung wird vorausgesetzt, alles weitere erarbeiten wir vor Ort.

viele Plätze frei

11.05.

Tierklinik Lüsche

10-16 Uhr

48456 Bakum

Praktische Tätigkeiten am Patienten Pferd; Koliker, Lahmheit, Endoskopie, Nahtübungen, Injektionsstellen, usw

Umgang mit dem Pferd ist voraussetzung; gut wären Sicherheitsschuhe 

voll, nur noch Warteliste

11.05.

Tierärztliches Zentrum für Pferde in Kirchheim Altano GmbH

09-16 Uhr

73230 Kirchheim unter Teck

Allgemeine Untersuchungen, Notfall  

Sicherheitsschuhe/festes Schuhwerk und dem Wetter angepasste Kleidung 

viele Plätze frei

11.05.

TKZ Wehr (Altano Group) 

79664 Wehr

Orthopädie (+ realistischer Einblick in den Klinikalltag)  

Grundsätzlich sollten die Studenten in der Anatomie fit sein, gerade im Bezug auf die Gliedmaßen und sich auch mit Leitungsanästhesien vertraut machen 

viele Plätze frei

25.05.

Pferdeklinik Parsdorf

10-16Uhr

85599 Parsdorf 

Klinikführung 
Hands-on Stationen (Orthopädische Untersuchung inklusive Sleip, Verbandsübung, Nähübungen, CT-Bildgebung mit Fallbeispielen)
Abschlussfragerunde 

Erfahrung im Umgang mit dem Pferd ist Voraussetzung, Sicherheitsschuhe/festes Schuhwerk, fundiertes Wissen in Anatomie & Physiologie 

voll, nur noch Warteliste

                

Wir hoffen, dass dieser Praxistag in der Pferdeklinik eure Begeisterung für die Tiermedizin weiter stärkt und euch einen realistischen Einblick in den Arbeitsalltag in einer Pferdeklinik gibt. Wir wünschen euch einen lehrreichen und spannenden Tag und freuen uns, euch auf eurem Weg zu kompetenten Tierärzt:innen begleiten zu dürfen! 

 

Die Anmeldefrist endet  am 21.04.2023. Im Anschluss bekommt ihr dann schnellstmöglich per Mail Bescheid, ob ihr einen Platz für den Kurs erhalten habt. Wir bitten um Verständnis, dass wir nach der Zusage eine Immatrikulationsbescheinigung von euch anfordern müssen. Sollte diese nicht vorliegen oder fristgerecht bei uns eingehen, müssen wir den Platz leider anderweitig vergeben. Die Anreise und ggf. Unterkunft muss von euch eigenständig organisiert und finanziert werden.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Anmeldung verbindlich ist. Sollte widererwarten etwas dazwischen kommen, sollte so schnell wie möglich eine Absage an uns erfolgen. Dies ist essentiell, um die Teilnahme möglichst vieler Student:innen auch in Zukunft kostenfrei zu ermöglichen.

Die Platzvergabe erfolgt nach dem First-Come-first-Serve-Prinzip. Sollten mehrere Anmeldungen von der gleichen Person zu verschiedenen Kliniktagen bei uns eingehen, priorisieren wir diese in Reihenfolge des Eingangs. Sollte nur noch ein Platz in dem als zweiten angewählten Termin verfügbar sein, wird dieser vergeben. In Ausnahmefällen ist eine Teilnahme an zwei Kliniktagen möglich, wenn bei Ablauf der Anmeldefrist noch Plätze verfügbar sind.

Der angegebene Status gilt nur als grobe Orientierung. Er wird schnellstmöglich aktualisiert, wenn zeitnah viele Anmeldungen eingehen, ist er nicht zwingend aktuell. Es kann erst nach offizieller Platzvergabe mit einem Platz gerechnet werden.

Nach der Anmeldung wird ein Zugang zu einer Whatsappgruppe zum entsprechenden Kliniktag über einen Link möglich sein. Die Teilnahme ist ausdrücklich nicht obligatorisch und soll ausschließlich als Hilfestellung dienen, um Informationen auszutauschen und möglicherweise Fahrgemeinschaften zu bilden. Alle Informationen von unserer Seite aus werden per Email übermittelt.

Bei Fragen oder Absage melde dich gerne unter: yola.neipp@bvvd.de

Anmeldung

Leider ist eine Teilnahme erst nach bestandenem Physikum möglich.
Bitte beachte, dass nicht jede Klinik die Möglichkeit haben wird, den exakten Wüschen nachzukommen und auch eventuell kein veganes Essen gestellt werden kann. Die genauen Infos bekommst du nach der Anmeldung.

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HEALTH MATTERS

Wir wollen mehr Austausch im One Health Bereich und dafür haben Chris und Mascha die Health Matters Reihe im Januar 2023 gestartet.

Eingeladen sind alle, die sich mal etwas anders mit dem Gesundheitsbereich und -versorgung auseinandersetzen möchten!

Etwa einmal im Monat (meist 2. Montag, 19.00 Uhr) treffen wir uns online, pitchen in kleiner gemütlicher Runde 1-2 Konzepte, die interdisziplinär interessant sein könnten und diskutieren diese Ideen dann gemeinsam.

Seit Anfang 2024 wird es auch ab und zu ein Treffen in Englischer Sprache geben, um auch mit Menschen außerhalb Deutschlands ins Gespräch kommen zu können.

Wenn ihr wissen wollt wann die nächste Folge stattfindet, dann schaut bei Instagram @healthmatters_talks vorbei oder schreibt eine Email an interprof@bvvd.de!

Wir freuen uns auf einen spannenden Gedankenaustausch!

Chris und Mascha

 

Hier ein Ausschnitt unserer bisherigen Themen (Stand Januar 2024):

– Effektiver Altruismus

– Gesundheitsbezogene Lebensqualität

– Terminal Care

– Value-Based Health Care

– Notfallversorgung in aktuellen Katastrophen- und Konfliktgebieten

– Telemedizin

– Biosecurity and Pandemics

– Traditional Knowledge Systems

– Malaria

– Tollwut

– Wie man durch seinen Beruf mehr Gutes tun kann (Career Impact)

– Futtermittel & Lebensmittel

– Gaza-Konflikt und Nutztiere

– Giftpflanze vs. Heilpflanze

– Plant-Based Ernährung von Mensch und Tier

– Wildlife and Pandemics

Osteopathie-Seminar in Berlin

Was ist eigentlich
Osteopathie? Was soll
Osteopathie überhaupt bedeuten?
Und was kann man damit
in der Klinik anfangen?

Patientenbesitzer fordern manuelle Therapien immer stärker ein, insbesondere wenn sie
selbst schon Erfahrung damit haben. Innerhalb der Ärzteschaft sieht das, vor allem der
Osteopathie gegenüber, anders aus: In der Vergangenheit und bis heute wird Osteopathen
wenig schmeichelhaft „selbstbetrügerische Autosuggestion“ unterstellt. Oft herrscht das
Urteil: „Esoterischer Schnick-Schnack“, verbunden mit dem Glauben an klinische
Wirkungslosigkeit.

In unserem Workshop will die Referentin solchen, von Unwissen geprägten Vorurteilen
gegenüber der Osteopathie, begründet entgegentreten. Frau Dr.med.vet. Brigitte HeufelderTraenckner (FTÄ Chirurgie; DOVMTM + EVSOTM-C Osteopathie; CVA (IVAS), ZBZ + WBE
Akupunktur; Humanheilpraktikerin) wird zeigen, welch verblüffend wirksame und
allumfassende medizinische Disziplin man sich als osteopathischer Tierarzt erobern kann.

Neben ein paar Worten zur Geschichte und zu der der Osteopathie immanenten
osteopathischen Philosophie, wird gezeigt, welche Teilbereiche Osteopathie hat und auf
welchen Grundsätzen sie beruht. Moderne wissenschaftliche Forschung hat mittlerweile sehr
viele Beweise für das hervorgebracht, was Osteopathen schon immer in ihrer Diagnostik und
Therapie nutzten. Es werden Beispiele der Anwendung, auch bei klinisch sehr kranken
Patienten, vorgestellt.

Die WHO hat, nach 7-jähriger Prüfung, mit ihren Benchmarks Osteopathie von 2010, diese als
geprüfte komplementäre Methode ausdrücklich in die Praxis empfohlen. Um zu einem
kompetenten osteopathischen Arzt zu werden, müssen demnach Mindeststandards
hinsichtlich der Ausbildung eingehalten werden. Fr. Dr. Heufelder Traenckner wird zeigen,
welche Wege euch heutzutage dafür offenstehen.

Um ein Gefühl zu bekommen mit welchen Palpationsmethoden und -ebenen innerhalb der
Osteopathie gearbeitet wird, werdet ihr während des Workshops aneinander üben. Übungen
am Tier sind am Ende eingeplant (Pferd und Hund). Daher brauchen wir noch ein paar Leute,
die ihren Hund mitbringen würden.

Das Seminar beginnt Samstag, dem 10.02.24 um 10 Uhr im Hörsaal Klein- und Heimtierklinik
der FU Berlin. Das Ende der Veranstaltung ist für ca. 17 Uhr geplant. (Oertzenweg 19B / Haus
1 Klinik für Kleine Haustiere). Es wird eine einstündige Mittagspause mit Essen geben.
Zwei Tage vor Veranstaltungsbeginn erhalten Sie einen Link mit dazu gehörenden
Seminarunterlagen.

Seminargebühr: 20 € wenn ihr einen Hund für die Übungen mitbringt, 25 € wenn ihr keinen
Hund mitbringt.
Meldet euch schnell an, denn es gibt nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen!
Bei einer Absage nach erfolgreicher Anmeldung kann eine Rückerstattung der Gebühr aus
organisatorischen Gründen leider nicht erfolgen. Gerne kann, nach einer vorherigen
Information an online@bvvd.de, eine andere Person an eurer Stelle teilnehmen.

 

Anmeldung

Die Anmeldung startet ab sofort. Anmeldeschluss ist der 04.02.2024.

Sendet bitte folgendes Dokument ausgefüllt an vize_online@bvvd.de.

Kategorie: Berufsfelderkundung

Interview mit Annette Klaus – Editorin am Springer Verlag

Made with Clipchamp

Transkription

Mascha: Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast. Ich finde es richtig cool, dass wir jetzt auch
deinen Job vorstellen können. Ich freue mich total, dass wir uns auch wieder sehen können online.

Annette: Ja, ebenso. Danke auch für die Einladung. Finde ich eine super Initiative.

Mascha: Vielleicht kannst du dich einfach ganz kurz selber vorstellen. Wo du gerade bist. Von wo du
sprichst.

Annette: Ich bin Annette Klaus. Ich sitze gerade in Heidelberg. Hier ist auch mein Büro, von wo aus ich
arbeite. Ich arbeite für den Springer Verlag, welcher insgesamt zu Springer Nature gehört. Die sind
2016 zusammen geschmolzen.

Mascha: Und du bist auch Tierärztin. Wir haben beide haben uns auch auf einem Kongress für
Tierärzt:innen kennen gelernt. Wann hast du denn studiert und warum hast du es überhaupt
angefangen?

Annette: Ich habe von 2006 – 2012 studiert. Ist also schon eine Weile her. An der Tierärztlichen
Hochschule in Hannover und vorher habe ich 1 Jahr Medienwissenschaften studiert. Da klingt es
vielleicht schon ein bisschen durch. Mich hat schon immer beides gereizt. Journalismus und
Wissenschaft mit Tieren oder Wildtieren. Bei den Medienwissenschaften hat mir letztendlich das
Inhaltliche gefehlt, also das Naturwissenschaftliche und deshalb habe ich mich für das
Tiermedizinstudium entschieden.

Mascha: Hast du dir explizit Hannover ausgesucht oder war das eher ein bisschen Zufall, dass du dort
hingekommen bist?

Annette: Gute Frage. Die Studienplatzvergabe ist ja jetzt anders. Ich hatte das Glück über den NC
reinzukommen. Deshalb war das für mich nicht so schwierig und ich musste nicht warten. Hannover
war es damals, weil es nicht ganz so weit von der Heimat entfernt gewesen ist. Ich komme nämlich
aus NRW. Unterm Strich war dann Hannover attraktiver.

Mascha: Würdest du sagen du warst mit deiner Entscheidung zufrieden? Sowohl den Standort
betreffend als auch das Studium an sich? Hat sich die Idee, mit der du ins Studium reingegangen bist
verändert oder ist es relativ gleich geblieben?

Annette: Ich habe ja nicht so arg den Standortvergleich. Ich bin auf alle Fälle zufrieden mit dem, was
ich gemacht habe. Ich finde das Praktische hätte einen größeren Schwerpunkt haben können im
Studium. Ich weiß nicht, inwiefern die Standorte unterschiedlich hinsichtlich dessen sind.
Ich wollte eigentlich immer etwas im Bereich Wildtiermedizin oder Exotenmedizin machen. Und das
hat sich während des Studiums auch nicht stark verändert. Ich wollte immer ein Forschungsprojekt
oder etwas ähnliches in dem Bereich machen und davon berichten, erfahren und lernen. Das Studium
hat mir aber zusätzliche Bereiche eröffnet, an die ich vorher noch nicht gedacht hatte. Also bin ich
nicht komplett umgeschwenkt. Aber z.B. Versuchstierkunde hatte ich vorher gar nicht auf dem Radar.
Oder auch die Industrie. Und da gab es ein paar Möglichkeiten oder Wahlpflichten, sodass sich der
Blick erweitern konnte.

Mascha: Und nach dem Studium – was waren deine ersten Ideen oder Gedanken, wo es hingeht. Du
hast es ja schon ein wenig angesprochen. Es haben sich am Ende des Studiums für dich noch mehr
Optionen ergeben bzw. eröffnet. Was hast du denn dann tatsächlich erstmal angefangen?

Annette: Zu meinen ersten Schritten: ich habe das alles parallel organisiert. Als ich also wirklich fertig
war mit dem Studium wusste ich schon, was ich machen werde. Ich habe mir die Doktorarbeit im
Praktischen Jahr schon organisiert. Sprich Kontakte geknüpft und Optionen eruiert. Sodass ich mit
dem Abschluss nicht planlos war, sondern sofort starten konnte. Das war aufwendig, aber hat sich
gelohnt, damit es nahtlos übergehen konnte.

Mascha: Und deine Doktorarbeit – was war dein Thema und warum hast du dich überhaupt für eine
Doktorarbeit entschieden? Gab es bestimmte Kriterien warum du dich für und gegen was andere
entschieden hast?

Annette: Das Thema der Doktorarbeit war im Bereich der Wildtiermedizin in Verbindung mit der
Zoologie und Parasitologie. Ich habe ganz klassisch online gesucht, Leute gefragt… im Prinzip hatte
mich eine Kommilitonin auf das Institut gebracht, weil sie dort mal eine Wahlpflicht gemacht hat.
Dadurch wusste ich, dass das Institut Auslandskontakte hat. Damals war es Madagaskar. Ich habe
dann Kontakt aufgenommen und im Gespräch erfahren, dass sie diverse Forschungsschwerpunkte
haben und ich konnte mir im Enddefekt aussuchen was ich machen wollte.
Zu der Frage bezüglich PhD vs. Doktor. An der TiHo, soweit ich weiß, gab es damals nur drei PhD
Programme, die mich aber inhaltlich nicht so gepackt haben. Das war nicht unbedingt das, was mich
interessiert hat. Im Enddefekt vom Aufwand her – ich habe meine Doktorarbeit mit 2 Publikationen
abgeschlossen. Vom Arbeitsaufwand wäre das wahrscheinlich auch ein PhD gewesen, aber das weiß
man vorher nicht. Aber es gab bestimmte Rahmenbedingen usw.. Ich hatte zu Beginn meiner
Doktorarbeit erstmal eine Auslandsphase. Also habe mich um ein Stipendium gekümmert, war im
Feld Proben sammeln und das hat dann einfach nicht gepasst mit einem PhD. So war ich mit der
Doktorarbeit flexibler.

Mascha: Du hast jetzt den Auslandsaufenthalt angesprochen. Wie genau sah das dort aus? Was für
einen Zeitumfang kann man sich vorstellen?

Annette: Ich war in Malaysia auf Borneo. Insgesamt waren das 5-6 Monate. Komplett im Feld. Das
Gute war, dass die Kooperation zwischen dem Institut und der Einrichtung vor Ort schon bestand. Das
ist natürlich hilfreich, wenn bereits Strukturen und Erfahrungen bestehen. Wenn man auch mit
jemandem sprechen kann, der schonmal dort gewesen ist. Z.B. andere Doktoranden. Im Prinzip habe
ich dort in einem Camp gelebt, was schon fast luxuriös in einem Wald war. Luxuriös in der Hinsicht,
dass es ein Haus gab und Wasser, aber nur kaltes. Es gab ein paar Stunden am Tag Strom über einen
Generator. Es war super spannend, weil die Biodiversität dort riesig ist, verschiedene Projekte laufen
und man gute Einblicke bekomme kann. Die Kooperation bestand bereits und so konnte ich in ein
laufendes Projekt mit einsteigen und mitformen. Ich habe an Nasenaffen gearbeitet und Kotproben
von denen gesammelt, sowie versucht die Tiere im Wald zu finden mit einer Kollegin zusammen.

Mascha: Und die Kollegin war eine von vor Ort oder vom deutschen Institut, die mitgekommen war?

Annette: Die war schon in der Zoologie beschäftigt. Eine Biologin – eine gute Freundin von mir. Sie
war schon integriert, das war toll. Denn als ich mich vorgestellt habe im Institut, konnte ich mit ihr
sprechen und von ihr erfahren wie es vor Ort ist, weil sie schonmal dort gewesen war.

Mascha: Das ist ja tatsächlich interdisziplinär gewesen. Was waren für dich die Aha-Momente oder
vielleicht Überraschungen? Wie ist dir diese interdisziplinäre Arbeit aufgefallen?

Annette: Ich finde wir haben uns super ergänzt. Jeder bringt Wissen und Erfahrungen mit. Interessant
war auch zu erfahren was andere Biologen, also ihre Kolleg:innen, machen und in welchen Bereichen
sie arbeiten. Ich habe es als sehr bereichernd empfunden. Sich auch nicht nur im Bereich der
Tiermedizin zu unterhalten, anderen Input zu bekommen und andere Sichtweisen kennen zu lernen.
Sie hat eben andere Dinge beleuchtet als ich. Ich habe mehr das Tiermedizinische und
Parasitologische untersucht. Und sie mehr Vokalisation oder Verhalten. So ist es auch möglich aus
einem einzelnen Projekt verschiedene Aspekte herauszuziehen und zu untersuchen, obwohl man die
gleichen Tiere beobachtet.

Mascha: Wenn du jetzt einen Studenten oder Studentin vor dir hättest, die auch ganz am Anfang mit
ihren Ideen stehen und Plänen stehen – was wären jetzt mit deinen persönlichen Erfahrungen Tipps
und Hinweise wie man aus diesem Sammelsurium an Optionen das findet was zumindest am Anfang
zu einem passt. Gibt es da Fragen, die man sich am besten stellen kann oder Herangehensweisen, die
du empfehlen würdest?

Annette: Generell bin ich persönlich immer gut damit gefahren das zu verfolgen, was mir Spaß macht,
was mich interessiert. Ich würde mir überlegen was hat mir im Studium besonders gut gefallen hat,
welche Wahlpflicht oder welches Team. Wer hat den Kurs ganz toll gemacht oder wo habe ich wirklich
was gelernt oder wo durfte ich was machen? Also man sollte sich überlegen, was das Potenzial hat,
dass man etwas lernt was einen interessiert. Welche Vorlesungen fand ich spannend oder mit
welcher Person könnte ich mir vorstellen zusammen zu arbeiten? Und auch einfach mal
nachzufragen. Wenn man sich für eine Sache entscheidet, dann ist das ja nicht in Stein gemeißelt.
Man wird ja nicht die nächsten 40 Jahre das gleiche machen. Also vielleicht einfach irgendwo mal
starten. Aber auch Formale Sachen sollte man überlegen: Finanzierung sollte man hinterfragen. Wie
kann das organisiert werden? Muss ich mich selber darum kümmern? Für wie lange besteht die
Finanzierung? Aber ganz ganz wichtig ist, denke ich, mit welchen Menschen kann ich gut
zusammenarbeiten?

Mascha: Nachdem du die Doktorarbeit abgeschlossen hast, bist du dann am Zoologie Institut
geblieben? Was kam denn danach?

Annette: Ich hatte dort eine Stelle am Institut. Das ist vielleicht auch interessant. Wenn man das
kombinieren kann: Doktorarbeit und Anstellung. Ich habe dort dann Lehre mitgemacht, Vorlesung
gehalten und mich um die Tiere im Institut gekümmert. Ganz klassisch lief die Stelle irgendwann aus
und ich musste schauen, wo ich dann bleibe. Meine Doktorarbeit war zu dem Zeitpunkt noch nicht
beendet. Und dann habe ich mich nach offenen Stellen umgeschaut. Im Tierärzteblatt, auf
Jobplattformen, online. Auch speziell zu Wildtierbereich. Dabei bin dann auf den Springerverlag
gestoßen. Es ging relativ nahtlos ineinander über von Doktorarbeit zum Springerverlag.

Mascha: Auf welcher Platform hast du dann die Stelle beim Springerverlag gefunden?

Annette: Ich glaube es war tatsächlich ganz klassisch stepstone oder monster. Ich meine sogar mein
Freund hat mir die Stelle gezeigt, weil er mir bei der Suche geholfen hat.

Mascha: War für die Stelle explizit eine Tiermedizinerin gefragt?

Annette: Ja, tatsächlich. Weil wir für unsere Stellen, die Editoren, i.d.R. Fachkräfte haben. Für das
Buchprogramm in der Tiermedizin wurde extra eine Tiermediziner:in gesucht. Gerne auch mit
Publikationserfahrung, also eigener wissenschaftlicher Arbeit.

Mascha: Kannst du nochmal kurz zusammenfassen was du eigentlich beim Springerverlag tust als
Tierärztin?

Annette: Also meine Jobbezeichnung ist Editorin und ich betreue das englischsprachige
Buchprogramm komplett für die Tiermedizin und die Parasitologie. Also unser internationales
Programm. Programmbetreuung heißt, ich überblicke was wir haben, was wir brauchen. Wenn
jemand eine Idee hat, sei es ein Professor oder praktizierende Tierärztin, die an uns herantreten,
dann begleite ich diese. Von der Idee bis zur Publikation. Oder ich suche aktiv nach Lücken und
interessanten Projekten, die sich umsetzen lassen.
Ich bin Schnittstelle zwischen den Expert:innen draußen und dem Verlag innen. Wie ein Servicepoint.
Ich bin aber auch Qualitätskontrolle.

Mascha: Wenn du jetzt gerade gemeint hast, dass du auch nach Nischen suchst. Gibt es da etwas das
du aktuell schon verfolgst?

Annette: Manche Ideen sind vielleicht zu vertraulich. Aber wir beide haben uns ja in Taiwan auf der
Konferenz getroffen und dort habe ich ganz spannende Themen im Bereich Exotenmedizin gefunden.
Wo man eventuell diagnostisch was machen könnte. Aber auch zu Klimaveränderung,
lebensmittelliefernden Tiere und Alternativen zu Fleisch, Impfstoffentwicklung. Also ganz aktuelle
Themen. Es kann wirklich alles sein.

Mascha: Würdest du sagen, dass das eine Jahr Studium der Medienwissenschaft vor der Tiermedizin
sich ausgezahlt hat? Das du dort etwas mitnehmen konntest was dir später geholfen hat?

Annette: Vielleicht nicht wirklich inhaltlich. Aber da ich mich für die Richtung interessiert habe, hatte
ich auch Praktika in dem Bereich gemacht und z.B. in einer Lokalzeitung gearbeitet. Ebenso auch in
einer Werbeagentur. Sprich verschiedene journalistische Praktika gemacht habe. Die haben mir
vielleicht eher geholfen. Weil ich dann auch z.B. in meinem Bewerbungsverfahren für den
Springerverlag eine Leseprobe hatte.

Mascha: Was würdest du sagen ist aktuell der spannendste Teil deiner Arbeit beim Springerverlag?

Annette: Ganz generell mit so unterschiedlichen Leuten zu arbeiten. Wen man von extern alles
treffen und sprechen kann. Aber auch intern, die ganzen Abteilungen, die wir haben. Oder auch mal
eine schwierige Unterhaltung zu haben und zu meistern. Also im Grunde das Portfolio an Menschen
kennen zu lernen. Und auch die Diversität der Produkte. Man kann ja beispielsweise einen Atlas mit
ganz vielen Bildern realisieren oder ein Textbuch mit Videos oder digitale Lernkarten. Auch das man
kreativ sein kann, wenn man den Titel oder das Cover mitgestaltet. Genauso spannend sind auch die
Dienstreisen und dass man sich auf Konferenzen fortbilden kann und am Ball bleibt.

Mascha: Du hast dich jetzt schon ein paar Jahre in der Tiermedizin-Bubble aufgehalten. Gibt es
etwas, wo aus deiner Sicht, die Tiermediziner:innenschaft etwas ändern sollte?

Annette: Wenn ich ans Studium denke, dann fällt mir der Praxisanteil an. Ich hatte z.B. ganz spät im
Studium einen eigenen Patienten mit echten Besitzern, für die ich zuständig war. Eine Freundin war
mal in Schweden oder Finnland, wo das deutlich anders gehandhabt wurde. Da haben die
Studierenden das viel früher gemacht. Also wünsche ich mir, dass mehr erlaubt wird. Mehr
Praxiseinblick ermöglicht wird, sodass man mehr praktisch kann, wenn man fertig ist.
Was noch? Transparenz, Offenheit, Teilen.
Im Studium fand ich spannend: wir hatten eine kurze Reihe zu möglichen Berufsfeldern. Ich weiß
nicht, ob andere Einrichtungen so etwas auch anbieten. Ich fand das damals toll und auch noch
weiter ausbaufähig. Zumindest fürs Studium sind das so meine Ideen.
Für die Tierärzteschaft weiß ich es nicht genau. Ich finde es einfach spannend, dass meine Freunde,
mit denen ich studiert habe alle etwas anderes machen und das ist sehr bereichernd. Einer ist in der
Versuchstierkunde, eine ist in der Praxis, egal ob Klein oder Groß. Wir machen alle etwas anderes.

Mascha: Okay, so langsam kommen wir dem Ende zu. Meine allerletzte Frage wäre noch, was für dich
für die 2. Hälfte des Jahres ansteht.

Annette: Eine spannende Konferenz steht tatsächlich an. Da geht es um „animal production“ in
Frankreich, in Lyon Ende August. Dort werde ich keinen Stand haben, sondern als richtige
Teilnehmerin unterwegs sein und Leute treffen. Aber mir auch ganz viel anhören – darauf freue ich
mich. Vom Fisch zur Biene, von der Kuh und Alternativen. Das finde ich sehr spannend.
Dann sind wir eingeladen worden vom Team eines Retailers (Einzelhandel) – eine
Wiederverkaufsplatform – bei einem Marketing-Webinar mitzumachen. Unsere Bücher gibt es ja
nicht nur bei uns, sondern auch auf anderen Platformen. Wir dürfen dort ein bisschen von unserem
Programm erzählen. Das Ende des Jahres wird spannend – ähnlich wie das hier wird es ein Interview
geben. Dann aber live und Teilnehmende können Fragen stellen. Das sind alles Dinge, auf die ich mich
freue!

Mascha: Schön! Das hört sich toll an. Ich bin gespannt, wo wir uns nochmal begegnen werden. Es hat
mich sehr gefreut jetzt nochmal mehr im Detail zu hören wie deine Karriere verlaufen ist und ich bin
sehr gespannt zu sehen wie lange du beim Springerverlag bleibst oder irgendwann eine neue
Entscheidung triffst und eine neue Tür für dich aufgehen wird.

Annette: Ja, Danke auch dir für das Interview. Ich hoffe es ist hilfreich für irgendjemanden, der
Inspiration oder Ideen finden kann. Danke für die Einladung!

Kategorie: What has happened

Mitgliederversammlung in München

LiveEV in Badbergen

VUK-bvvd Kliniktage

DVG Tierschutztagung
Kategorie: What has happened

26. Mitgliederversammlung des bvvd in München

Am Wochenende vom 23.-25. Juni 2023 fand die 26. Mitgliederversammlung des bvvd in München statt.

Am Freitag ging es los mit einem netten Get-together am Innenstadtcampus der tierärztlichen Fakultät. Es wurde gegrillt und nach und nach kamen alle angemeldeten Mitglieder der verschiedenen Standorte in München an. Beim Essen wurde sich ausgetauscht und kennengelernt. Im Laufe des Abends entwickelte sich dann eine kleine Party und es gab unter anderem auch ein paar Matrikeltänze aus Leipzig zu sehen.

Am Samstag gab es Frühstück in der Jugendherberge und man fuhr gemeinsam wieder an den Campus, um pünktlich um 9:30 Uhr mit dem ersten Sitzungsblock zu starten. Am Vormittag wurden verschiedene aktuelle Themen des Verbandes besprochen und vorgestellt. Außerdem wurde der erweiterte Vorstand gewählt. Hierbei hatten wir dieses Jahr viele neue Posten zu besetzten und sind sehr, froh, dass sich so viele engagierte Menschen gemeldet haben und wir nun mit einem frischen eV in das neue Verbandsjahr starten können!

Vor den Wahlen hatten wir dieses Mal ein „AG-Café“, bei welchem sich die jeweiligen Leiter:innen der Arbeitsgruppen vorgestellt haben und man sich bei Interesse bei Kaffee und Kuchen mit ihnen unterhalten konnte. Das AG-Café kam sehr gut bei allen Teilnehmenden an und wurde im Nachhinein sehr gelobt.

Nach dem Mittagessen, ging es mit einem spannenden Vortrag zum Thema „Kann man Bienen impfen?“ von Herrn Prof. Fux aus München, weiter. Danach stellte uns der TVD interessantes Neues vor. Vielen lieben Dank auch an dieser Stelle noch mal an alle Vortragenden des Wochenendes!

Am Nachmittag folgte dann ein weiterer Sitzungsblock.

Nach dem sehr leckeren Abendessen fand für Interessierte zum Thema „Rassismus“ eine Diskussionsrunde in einem der Hörsäle statt. Dafür fanden sich viele der anwesenden Mitglieder ein und es wurde sich angeregt ausgetauscht. Anschließend wurde der Abend gemütlich zusammen verbracht.

Am Sonntagmorgen ging es direkt wieder mit einer Sitzung los und darauf folge ein äußerst spannender und interessanter Vortrag zum Thema „Waldrappe“ einer Waldrapp-Ziehmama.

Nach weiteren organisatorischen Themen wurde die Sitzung beendet und der erweiterte Vorstand fand sich zusammen, um das vergangene Wochenende Revue passieren zu lassen. Insgesamt war das Feedback sehr positiv und wir hatten alle ein sehr schönes und produktives Wochenende.

Zum Abschluss gab es noch ein Weißwurstmittagessen, bevor sich alle wieder auf den Heimweg begeben haben.

Bei bestem Wetter durften wir alle ein spannendes, abwechslungsreiches, interessantes und kurzweiliges Wochenende zusammen in München verbringen.

Artikel von Ciara Malchin (Leiterin der AG Presse & Öffentlichkeitsarbeit)

Kategorie: What has happened

Bericht liveEV 

Live- Treffen des erweiterten Vorstandes 

Am ersten Maiwochenende 2023 ist der erweiterte Vorstand des bvvd e.V. im schönen Badbergen zusammengekommen, um die vergangene und zukünftige Verbandsarbeit gemeinsam live besprechen zu können.  

Die Unterkunft für das Tagungswochenende waren tolle Ferienwohnungen, die uns von unserem Kooperationspartner Tierbestattung Rosengarten bereitgestellt wurden. 

 

Im Laufe des Freitagnachmittags trafen die Mitglieder des Vorstandes aus den verschiedenen Standorten ein. Nachdem die Zimmer bezogen wurden, hieß es Grill anschmeißen, für ein gemeinsames Abendessen mit lockeren lustigen Gesprächen, gefolgt von aktiven und gemütlichen Gesellschaftsspielen. 

Am Samstagmorgen ging es nach einem ausgedehnten Frühstück in den Sitzungsraum. Zwischen den Sitzungsblöcken wurden wir mit belegten Brötchen und leckerem Kuchen versorgt. Diese konnten wir glücklicherweise draußen im Garten genießen, da das sonnige Wetter dies anbot. 

Am frühen Abend haben wir den letzten Sitzungsblock erfolgreich abgeschlossen.  

Die frei verfügbare Zeit bis zum Abendessen wurde durch Joggen, Vikingerschach spielen oder einfach Entspannen individuell genutzt. Zu unserer Überraschung bestand das Abendessen aus einem ausgezeichnetem Catering-Menü, welches ebenfalls durch Rosengarten gesponsert wurde. 

Den Abend haben wir „pappsatt“ und zufrieden mit weiteren Spielen, Gesprächen und viel Spaß zusammen ausklingen lassen. 

Nach dem Sonntagsfrühstück ging das Sitzungsprogramm um 9 Uhr weiter. Wir haben uns in Kleingruppen aufgeteilt, um gezielt an eigenen Projekten weiterarbeiten zu können und auch Themen, die alle betreffen, detaillierter auszuarbeiten. Die Fortschritte und Ergebnisse wurden im Anschluss vorgestellt. 

Als letzten Programmpunkt an unserem Wochenende stand eine Führung durch das Pferdekrematorium von Rosengarten an. Uns wurde sehr viel über das Konzept und die Arbeit dort erklärt; wir waren alle interessiert und fasziniert! 

Leider neigte sich die liveEV dann auch schon dem Ende zu. Als wir von der Führung zurückkamen, gab es eine Feedback- Runde zum Wochenende, dann wurde noch aufgeräumt und sich verabschiedet. 

Insgesamt hatten wir alle wieder eine tolle Zeit miteinander! Es ist schön zu sehen, wie viele Studierende sich ehrenamtlich engagieren und an so vielen verschiedenen Projekten arbeiten. Es macht immer wieder großen Spaß, solch ein produktives Wochenende zusammen zu verbringen! 

Besonders unterhaltsam war unsere vierbeinige Begleitung, die uns jederzeit auf Trab gehalten hat.

Artikel von Janne Mudra (Standortvertretung Hannover) 

Kategorie: What has happened

DVG Tagung – Als Student unter Experten

Wie kann man sich als Student plötzlich auf der DVG Tagung für Tierschutz wiederfinden?

Da gibt es zwei Wege, entweder als Teilnehmer des Wahlpflichtfaches an der LMU München, oder als Mitglied der Tierschutz AG des BVVD an einem der fünf Universitäts Standorten.

An dieser Stelle vielen Dank für diese wunderbare Erfahrung. Wir haben diese Tagung aufmerksam verfolgt und durften voll neuer Eindrücke und Ansichten in unseren Alltag zurückkehren.

 

Der Titel der diesjährigen Tagung war mit „Wo (k)ein Kläger, da kein Richter“ sehr provokant gewählt.

Entsprechend groß also der Raum für Diskussionen und Differenzen. So dauerte es auch nicht lange bis der Tagungsraum, der Audimax der LMU, bis unter die Decke von angeregten Diskussionen erfüllt wurde.

Tierärzte als berufene Schützer der Tiere sollten doch alle auf einer Seite stehen, könnte man meinen. Jedoch sieht die Realität in unserer diversen Gesellschaft etwas anders aus und so finden sich die berufenen Schützer der Tiere des Öfteren auf gegensätzlichen Seiten einer Diskussion wieder.

Und dann gab es zudem noch die Tagungsteilnehmer anderer Profession, welche den Diskurs mit ihren Standpunkten und Ansichten weiter bereichern konnten.

So fanden wir Studenten uns in einer explosiven Mischung aus Professionen und Ansichten wieder, welche unseren Horizont mit einem Feuerwerk an Meinungen und Kommentaren erweitert haben. Auch konnten wir durch die Tagung einen Ausblick auf die Chancen und Herausforderungen im Tierschutz in der Praxis erhaschen, eine sehr willkommene Abwechslung vom Vorlesungs- und prüfungsgeprägten Studentenalltag.

 

Über all dem positiven Diskurs schwebte allerdings immer wieder die Gewitterwolke der Schuldzuweisung.

Fakt ist, bei Tierschutzverstößen herrscht in Deutschland ein Verfolgungsdefizit.

Doch was oder wer ist dafür verantwortlich?!

Sind es die praktizierenden Tierärzte, die Tierärzte auf den Schlachthöfen, die Veterinärämter oder am Ende doch die juristische Verfolgung von angezeigten Tierschutzverstößen?

Im Diskurs war keine Antwort auf diese Schuldfrage zu finden.

Natürlich ist es wichtig, diese Frage zu stellen. Doch mir als einfacher Studentin scheint, als Antwort auf diese Frage, die Schuld gleichermaßen bei jedem Einzelnen, als auch bei allen gemeinsam zu liegen.

So liegt es wohl an jedem einzelnen das Richtige zu tun, gleichermaßen aber auch bei allen gemeinsam das Problem anzugehen.

Wenn wir alle Hand in Hand arbeiten, lässt sich das Problem angehen und die Situation für die Tiere merklich verbessern. Da gibt es so viele Punkte an denen man ansetzen sollte: Verbesserungen in der Haltung von Nutztieren ebenso wie von Haustieren, Tierschutz konforme Schlachtung, striktere Verfolgung von Tierschutzverstößen, Rassen mit Qualzuchtmerkmalen vermindern, Tierleid in Social media vermeiden.

Information und Zusammenarbeit erscheinen mir essentiell, um diese Themen anzugehen und eine Veränderung für die Tiere zu bewirken. Als Tierärzteschaft, als berufene Schützer der Tiere.

Wenn wir alle Hand in Hand arbeiten, lassen sich all diese Themen angehen und noch mehr.

Die DVG Tierschutztagung hat in mir das Verlangen geweckt, Teil einer Tierärzteschaft zu sein, die vernetzt ist mit anderen Professionen und trotz Differenzen sich zum Wohl der Tiere auf eine Seite stellt.