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Die AG Interprofessionalität fungiert vor allem als Bindeglied zwischen den anderen Studierendenverbänden im Gesundheitswesen. Dabei gibt es in jedem Verband eine Bundeskoordinatorin bzw. Bundeskoordinator der AG Interprofessionalität. Zusammen bilden wir den InSiG (Interprofessioneller Studierendenrat im Gesundheitswesen). Zu den Verbänden zählt bvvd  (Veterinärmedizin), bvmd  (Humanmedizin), BPhD (Pharmazie), bdzm (Zahnmedizin), PsyFaKo (Psychologie), BSSR (Physiotherapie) und KOMET (Medizintechnik). Jeden Monat trifft sich die InSiG einmal bei einer Online Sitzung und tauscht sich aus über aktuelle Belange. Dabei ist es immer spannend zu erfahren was gerade in den anderen Fachrichtungen los ist. Es finden sich immer schnell neu Themen bzw. Projekte in denen wir zusammenarbeiten können.Gleichzeitig besucht man sich auf den gegenseitigen Mitgliedsversammlungen und als Tiermedizinerin unter z.B. einen Haufen Humanmedizinern, kommt man nicht nur schnell in lustige Gespräche  u.a „Wie viele Mägen hat eine Kuh?“ oder „Können sich Spinnen ein Bein brechen?“, sondern man findet viele Parallelen und ernste Gesprächsthemen.

Weiterhin werden Positionspapiere zusammen erarbeitet, Petitionen unterstütz und Artikel veröffentlicht.

Momentan arbeiten wir an einer Mental Health Umfrage, die groß angelegt ist und sich an alle Studierende im Gesundheitswesen  richten wird. Seid gespannt 😉

Das Hauptmotiv ist der Abbau alter Klischeebilder. Na, bist du auch ein Rektalakteur mit deiner „my little farm“? Und was hältst du von den folgenden Aussagen: „Humanmediziner halten sich für Götter in Weiß“, „Pharmazeuten, die Kräuterhexen und Pillendreher“, „Psychologen brauchen selbst einen Therapeuten“, „Zahnmediziner mit ihrem Lächeln aus der Zahnpastawerbung“, „Physiotherapeuten sind nur bessere Masseure“, „Was sind eigentlich Medizintechniker? Ingenieure, die denken sie haben etwas mit Medizin zu tun“ Und wir Tiermediziner? Ach ja, wir sind die, die keine echten Patienten haben und den ganzen Tag nur Welpen streicheln.

Solche Aussagen sollen Schnee von gestern werden und nicht mehr Realität sein.

Statt alte Dogmen weiter zu festigen, wollen wir zusammenarbeiten und das bereits im Studium. Damit wir Verbesserungen für uns Studierende im Gesundheitswesen gemeinsam erzielen können. In all diesen Studiengängen existiert eine große Lücke in der Lehre: Die interprofessionelle Zusammenarbeit und somit der Austausch und die Möglichkeit über den Tellerrand zu blicken. Wir sind heute die Studierenden und schon morgen Teil eines großen Gesundheitssystems, in dem wir Hand in Hand arbeiten wollen. Denn jeder weiß, statt gegeneinander, ist es viel sinnvoller und spaßiger als Team zusammenzuarbeiten! Stets nach dem Motto „Vorurteile, NEIN DANKE!“

Und genau das macht super viel Spaß und man bekommt immer neuen interessanten Input.